Die Dämonen

DIE DÄMONEN ist ein Buch der Revolte, in dem es um Nihilismus, Revolution, Gott und die Frage nach dem Ursprung menschlicher Besessenheit geht. „Eine Prophezeiung? Eine Utopie? Eine konkrete Möglichkeit, Faschismus und Stalinismus zu überwinden?“, fragt Luise Rinser. Inspiriert von terroristischen Akten Sergej Netschajews ist das Buch wahlweise als Beschreibung von Terror und Totalitarismus im 20. Jahrhundert interpretiert worden, von Gorki als „krankhaft böses Buch“ bezeichnet und in der Sowjetunion verboten. Für die einen eine erzreaktionäre Kampfschrift, für die anderen eine prophetische Vision. Ein Buch also wie Dostojewskijs eigenes Leben und Leiden, voller menschlicher Zweifel und Leidenschaft.

Fotograf*innen: Andreas Gehrig & Maria Svidryk

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